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So erkennen Sie, dass die Batterie des Autos kaputt ist



Die häufigste Ursache für eine Autopanne ist eine entladene oder defekte Autobatterie. Gerade in der kalten Jahreszeit haben viele Autofahrer mit diesem Übel zu kämpfen. Natürlich fällt die Batterie obendrein ausgerechnet dann aus, wenn niemand weit und breit da ist, der Starthilfe geben könnte. So weit muss es nicht kommen. Auch für den Laien sind die Anzeichen einer schwächelnden Batterie bereits frühzeitig zu erkennen.

Frühe Anzeichen

Ein erstes Anzeichen ist, dass der Motor beim Anlassen nicht wie gewohnt sofort anspringt, sondern etwas länger dreht. Die Heizung braucht deutlich länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Das Autoradio hat nach dem Kaltstart des Motors einige Aussetzer. vielleicht noch ein paar Ausfälle nach dem Starten. Das sind alles alles typische Zeichen für eine schwache Batterie. Nach ein paar Minuten Fahrt lädt die Batterie durch die Motorleistung wieder auf. Meist verschwinden die Probleme dann. Sie denken, alles ist wieder in Ordnung. Aber am nächsten Morgen kehren die gleichen Probleme zurück und verstärken sich von Tag zu Tag. Sie sollten diese Anzeichen zum Anlass nehmen,
die Batterie einer Prüfung zu unterziehen.

Bringen Sie das Auto in eine KFZ-Werkstatt und fragen Sie dort nach, die Spannung in der Batterie mit einem Voltmeter durchzumessen. Solch ein Gerät bekommen Sie mittlerweile günstig in jedem Baumarkt, sofern Sie selber messen wollen. Eine intakte Batterie hat zwischen 13 und 14 Volt. Wenn das Voltmeter eine niedrigere Spannung anzeigt, ist die Batterie defekt.

Weitere Anhaltspunkte für drohende Probleme mit der Batterie offenbart mitunter ein Blick unter die Motorhaube. Wenn die Kontakte an der Batterie mit Schmutz und Öl verklebt sind, bedroht das die Lebensdauer der Batterie. Schlimmstenfalls sind schon Spuren von Oxidation zu erkennen. Reinigen Sie unverzüglich die Kontaktstellen der Batterie.

Die Verschmutzung hat sogenannte Kriechströme zur Folge. Kriechströme sorgen für eine ständige Entladung der Batterie. Auf Dauer wird die Batterie dabei über Gebühr strapaziert. Im Extremfall verursacht die Verschmutzung einen Kurzschluss, welcher die Autobatterie komplett zerstört.

Aber nicht in jedem Fall ist eine Batterie Schuld, wenn der Wagen nicht anspringt. Sollten die Probleme nach dem Austausch der Batterie bestehen bleiben, liegt es meist an der Lichtmaschine oder dem Anlasser. Deshalb ist eine Prüfung mit einem Voltmeter immer sinnvoll, bevor man unnötig Geld für eine neue Batterie ausgibt.

Es empfiehlt sich ein vorsichtiger Gebrauch von Stromverbrauchern im Auto. Wenn Sie weniger als eine halbe Stunde Fahrtzeit haben, sollten Sie nach Möglichkeit auf das Autoradio verzichten. Der Wagen verbraucht in dieser Phase mehr Strom als durch den laufenden Betrieb ersetzt werden kann.

Wenn das Auto länger stehen bleibt, insbesondere im Winter, können Sie die Batterie abklemmen, um sie zu schonen. Dazu brauchen Sie nur den Draht am Minuspol zu lösen. Kleine „Stromfesser“ wie etwa eine Uhr, die immer weiter Strom verbrauchen, sind dann stillgelegt.





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