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Sechs Spar-Regeln
Klimaanlage oder Fenster?
Egal ob Climatronic, Thermatic oder Automatic Climate Control – eine angenehme Atmosphäre ist uns Einiges wert. Bei eingeschalteter Klimaanlage verbraucht ein Auto nämlich mehr Sprit. Und eine falsch eingestellte Klimaanlage kann bis zu zwei Liter Benzin pro 100 Kilometer schlucken.
Aber auch ständig geöffnete Fenster sind weder billiger noch umweltfreundlicher als die Klimaanlage: Sie erhöhen den Luftwiderstand so stark, dass das Auto noch mehr Sprit braucht.
Gewicht reduzieren
Luft- und Ölfilter
Motor ohne Gas starten
Beim Drehen des Zündschlüssels Fuß vom Gaspedal! Nach dem Motorstart sofort losfahren, nur so erreichen Motor und Katalysator schnell ihre Betriebstemperatur.
Reifendruck
Während der Fahrt
Abschalten
Schalten Sie Ihren Motor an Ampeln oder im Stau aus: Moderne Motoren entwickeln nachweislich schon bei Abschaltzeiten unter zehn Sekunden ein deutliches Einsparpotenzial – sowohl beim Spritverbrauch als beim Schadstoffausstoß. "Motor aus" beim Halten an den speziell gekennzeichneten Umweltampeln, an geschlossenen Bahnübergängen und im Stau.
Bewußt schalten
Die wichtigste Grundregel lautet hierbei: frühzeitig hochschalten! Der erste Gang sollte nur zum Anrollen, maximal aber eine Fahrzeuglänge lang genutzt werden. Ab 25 km/h sollte bereits der dritte, ab 50 km/h obligatorisch der fünfte Gang eingelegt sein. Wichtig ist, stets im höchstmöglichen Gang bei niedriger Drehzahl zu fahren – allerdings ohne dass der Motor ruckelt.
Konstante Geschwindigkeit
Sprit sparen bei voller Fahrt? Der Trick: eine möglichst konstante Geschwindigkeit. Wenn Sie eine halbe Stunde Tempo 100 und eine weitere halbe Stunde Tempo 160 fahren, legen Sie im Schnitt 130 Kilometer zurück. Sie verbrauchen aber unterm Strich weit mehr Sprit, als wenn Sie eine Stunde lang Tempo 130 einhalten. Wir empfehlen Ihnen allerdings, lieber mit "sparsamen" 110 km/h statt 130 oder 150 km/h auf den Autobahnen unterwegs zu sein. Der angeblich große Zeitgewinn bewegt sich auf einer Strecke von 100 Kilometern tatsächlich nur in einem kleinen Korridor von wenigen Minuten.
Natürlich muss es aller Sparsamkeit zum Trotz hin und wieder auch einmal schneller vorangehen. In diesem Fall empfiehlt der ACE, mindestens 20 Prozent unter der Höchstgeschwindigkeit des Autos zu bleiben. Denn wenn Sie dem Motor das letzte Quäntchen Leistung abverlangen, treiben Sie auch den Spritverbrauch in schwindelerregende Höhen.
Luftwiderstand
Bei schneller Fahrt heißt die Devise: Luken dicht. Geöffnete Fenster verbrauchen indirekt mehr Sprit.
Mit niedriger Drehzahl fahren
Nach dem Anfahren schnell beschleunigen und mit niedrigen Drehzahlen die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Eine Motordrehzahl von 2.000 Umdrehungen im Stadtverkehr reicht aus.
Mit niedriger Drehzahl fahren
Nach dem Anfahren schnell beschleunigen und mit niedrigen Drehzahlen die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Eine Motordrehzahl von 2.000 Umdrehungen im Stadtverkehr reicht aus.
Sparsam fahren mit Automatik
Bei einem Pkw mit Automatikgetriebe gilt eine andere Strategie als bei Pkw mit Schaltgetriebe. Schnelles Gasgeben treibt den Verbrauch unnötig in die Höhe. Bei einer Automatik darf der Fahrer nur moderat Gas geben, um hohe Drehzahlen zu vermeiden. Nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit kann der Gasfuß kurz gelupft werden, da die Automatik in den höchstmöglichen Gang schaltet. Für eine sparsame Fahrweise beim Automatik ist "D" angesagt. Auch das Rollen in der Stellung "N" ist nicht sinnvoll, da damit die Schubabschaltung bei niedriger Derehzahl verhindert wird.
Tempomat einsetzen
Wenn das Fahrzeug einen Tempomat hat, sollte dieser zum gleichmäßigen Fahren genutzt werden. Mit einem Tempomat kann die Geschwindigkeit konstant gehalten werden. Dieser sollte jedoch nur auf Autobahnen oder ebenen Straßen verwendet werden.
Quelle: ACE-online